CDU kritisiert Mobilfunkturm
Mobilfunkturm stört massiv das Ortsbild Guxhagens
„Der Mobilfunkturm zerstört das Ortsbild der Gemeinde Guxhagen. Die Firma Vodafone muss sich die Frage gefallen lassen, ob in einer ländlich geprägten Ortsstruktur nicht eine verträglichere Maßnahme hätte gefunden werden können,“ so der Fraktionsvorsitzende der Guxhagener CDU, der Landtagsabgeordnete Mark Weinmeister.
„Die Gemeinde und wir als Gemeindevertreter hatten leider keine Möglichkeit, diese Baumaßnahme zu verhindern. Selbst die Anlegung eines Mobilfunkkatasters war nicht möglich gewesen, genauso wie die Ausweisung von Vorrangflächen, wo solche Anlagen bevorzugt installiert werden können. Die Proteste aus der Bevölkerung sind nur nachvollziehbar. Es ist ein fragwürdiges Verhalten gegenüber der Gemeinde und ihren Bewohnern, wenn ohne Information über die tatsächliche Dimensionierung eines solchen Turmes einfach gebaut wird. Auch die Bahn als Gesellschaft, welche die Flächen zur Verfügung stellt, muss sich die Kritik der mangelhaften Informationspolitik gefallen lassen. Leider ist dies symptomatisch für die Bahn als Unternehmen, da auch andere Probleme wie etwa der behindertengerechte Zugang zu den Gleisanlagen sowie die Überquerungsmöglichkeiten nicht konstruktiv mit der Bahn besprochen, geschweige denn gelöst werden können.“
aktualisiert von Martin Graefe, 30.10.2006, 09:24 Uhr |